Beleuchtung - Häufige Fragen

Sich in der Welt der Pflanzebleuchtung zurecht zu finden, ist vor allem zu Beginn nicht ganz einfach. Doch mit diesem Beitrag wollen wir dir zeigen, welches Licht Pflanzen benötigen und wie du dieses am besten bereitstellen kannst.

Warum benötigen Pflanzen Licht?

Pflanzen benötigen Licht um ihren Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Dazu bedienen sie sich der Photosynthese. Bei diesem Vorgang wird mit der Hilfe von Licht, Wasser, Kohlendioxid und dem Blattgrün (Chlorophyll) Energie und Sauerstoff gewonnen. Diese Energie kann dann in das Wachstum der Pflanze fließen. Doch leider kannst du nicht einfach irgendein Licht benutzen. Denn was auf den ersten Blick nur als hell erscheint, unterscheidet sich im Detail sehr deutlich.

Welches Licht ist geeignet?

Je nach Lampe wird ein anderes Licht erzeugt. Das merkst du unter anderem an der Farbe des Lichts. Dieses kann zum Beispiel eher rötlich, gelb, oder bläulich gefärbt sein. Diese Farben entstehen durch die Wellenlänge des Lichts. Pflanzen können Licht mit bestimmten Wellenlängen viel besser verarbeiten, als anderes Licht. Daher musst du genau darauf achten, die richtigen Leuchtmittel zu wählen. Besonders geeignet sind Leuchtmittel mit folgenden Wellenlängen:

  • bläulichen Licht (Wellenlänge 400 nm - 520 nm)
  • rötlichen Licht (Wellenlänge 610 nm – 750 nm)

Welche Leuchtmittel liefern dieses Licht?

Betrachtet man die verfügbaren Lampen so kristallisieren sich drei verschiedene Lampentypen heraus die für die Pflanzenzucht geeignet sind. Dabei eignen sich Lampen mit blauem Licht sehr gut für Pflanzen im Wachstum. Lampen mit einem rötlichen Licht werden dagegen oft für blühende Pflanzen verwendet.

  • Energiesparlampen
  • Metallhalogendampflampen
  • Natriumdampflampen

Wie stark muss die Lampe sein?

Bei der Untersuchung diverser Leuchtmittel hat sich heraugestellt, dass für die Beleuchtung von 1m² bei durchschnittlichen Bedingungen folgende Lampenstärken ausreichend sind:

  • 250 Watt Energiesparlampe (nur bei kleineren Pflanzen)
  • 250 Watt Metallhalogendampflampe
  • 400 Watt Natriumdampflampe

Bei stärkeren Lampen müsstest du auch für mehr Dünger, CO2 und Wasser sorgen. Für Einsteiger sind diese Lampenstärken also vollkommen ausreichend. Bei einer Energiesparlampe gilt es zu beachten, dass sie eine im Vergleich geringe Tiefenwirkung aufweisen. Die Lampe muss also nah an die Pflanzen und je größer die Pflanze wird, desto ineffektiver wird die Energiesparlampe. Dafür produziert die aber auch deutlich weniger Wärme, was gerade in kleinen Growboxen ein großer Vorteil ist.