Kokossubstrate


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Kokussubstrat die Alternative zu Erde

Kokossubstrat ist eine tolle Alternative zu herkömmlicher Erde. Hergestellt aus den den Resten von Kokosnussschalen bietet das Substrat viele attraktive Eigenschaften. Die Kokoserde kann wie traditionelle Erde eingesetzt werden, es müssen lediglich einige Richtlinien befolgt werden.

Nährstoffe und Dünger für Kokoserde

Spezielle Coco Dünger sind unabdingbar für einen erfolgreichen Anbau auf Kokossubstrat. Da die Kokoserde selbst keinerlei Nährstoffe besitzt, sind die Coco Dünger darauf abgestimmt eine Komplettversorgung für deine Pflanzen zu garantieren.

Doch Kokossubstrate enthalten nicht nur keine Nährstoffe - sie sind auch zu 100% keimfrei, was das Risiko für Erkrankungen der Pflanzen extrem verringert. Das bedeutet auch, dass du genau steuern kannst in welchem Bodenklima deine Pflanzen ihre Wurzeln schlagen. Viele Kokosfans setzen Enzymdünger wie HESI Power Zyme beim Anbau auf Kokos ein, um z.B. den Abbau von abgestorbenem Wurzelmaterial zu beschleunigen.

Da Kokoserde nicht die selbe Pufferwirkung wie herkömmliche Erde bietet, muss großer Wert auf die richtige Düngerzufuhr gelegt werden. Es kann bei der gabe von falschen Mengen leichter zu Unterdüngung oder Überdüngung kommen. Hier sollte man sich deshalb entweder an das Düngeschema des Herstellers halten oder selbst den EC-Wert der Nährlösung mit einem EC-Messgerät messen.

Kokosziegel - Leicht und bequem zu Lagern

Ein weiterer Vorteil dieses Substrats ist die Möglichkeit gepresste Ziegel zu erwerben. Ein Ziegel ergibt ca. 11L fertiges Substrat, wiegt dabei nur 800 Gramm und nimmt kaum Platz weg! Dadurch musst du keine schweren Erdesäcke mehr tragen, sondern nur noch den Ziegel mit ca. 3-5L Wasser aufquellen lassen.

Perlite und Tipps für das Gießen

Routinierte Kokosgärtner setzen dem Substrat noch Perlite bei, um den Boden noch luftiger zu machen und für eine bessere Wasserspeicherung zu sorgen. Kokossubstrat bietet aber auch ohne Perlite ein gutes Luft/Wasser Verhältnis, selbst im nassen Zustand! Dadurch ist es allerdings nötig Töpfe mit Kokoserde öfter zu gießen, als Erde. Empfehlenswert ist es, lieber öfter mit weniger Wasser zu gießen, als selten mit viel. Eine Faustregel beim Gießen von Kokoserde ist, so viel Wasser zugeben, bis Wasser aus dem Boden des Topfes fließt. Dieser sogenannte Drain verhindert, dass sich im Substrat Salze ansammeln, die das Bodenklima zerstören würden. Zudem werden oft größere Töpfe (11-25L) eingesetzt, um ein reichhaltiges Wurzelnetzwerk versorgen zu können.